Peru: Dünen von Yauca und Strand (14.08.15)

Etwas nördlich von Puerto Inca erwartet uns ein Dünengebiet mit unfassbarer Höhe. Bis auf 1500 m türmt sich das Sandgebirge auf. Die Dakar kreuzte es im niedrigen östlichen Teil. Wir haben uns das Gelände vorher ausgiebig auf Satellitenbildern angesehen und eine Piste entdeckt, die es komplett umrundet.

Dünen YaucaEs erweist sich, dass unser gewählter Startpunkt der gleiche ist, wie bei der Dakar-Special (sie kochen auch nur mit Wasser). Anders als die Rallye wollen wir aber ganz hinauf, um den Ausblick auf Sandberge und Meer zu genießen.

Dünen und SpurenDünen DimensionenDie Dimensionen werden deutlich, wenn man das Auto findet.

Dünen vor YaucaWir fahren ein ausgetrocknetes Flussbett hoch und kommen dann in den Sand.

Piste Dünen 2In Serpentinen zieht sich eine alte geschobene Piste den Hang hinauf. Teilweise ist sie schon recht zugeweht.

Piste DünenFahrt DünenVon oben haben wir einen tollen Ausblick.

Dünen Blick von obenFahrt DünenrandAnschließend folgen wir einem Stück der Original-Dakarstrecke.

Auf der Panamericana erwartet uns ein Sandsturm – typisch für diese Region.

Panamericana SandsturmWir verlassen die Hauptstraße wieder und navigieren auf Dakar-Spuren zum Meer.

Fahrt zum StrandStrand FahrspurenOffroad fahren wir kilometerlang über den Strand, bevor sich eine Steilküste erhebt, die wir in Dünen umfahren.

Fahrt am StrandDer Blick von unserem Camp:

Camp AussichtZum Windschutz bauen wir ausnahmsweise eine Wagenburg und genießen bei Lagerfeuer den Sonnenuntergang.

Camp WindschutzCamp Sonnenuntergang

Peru: Toro Muerto und Puerto Inca (13.08.15)

Die Petroglyphen von Toro Muerto sind ein „steinernes Bilderbuch“. So hat Hans Dieter Disselhoff, der ehemalige Direktor des Berliner Museums für Völkerkunde, die rund 6000 Felsritzungen getauft, als er sie 1954 untersuchte.

Sie befinden sich auf einer kargen Fläche oberhalb eines fruchtbaren Tals und sind zwischen 750 und 1150 nach Christus entstanden.

Petroglyphe Puma Petroglyphe TänzerPetroglyphe Puma Tal Toro MuertoWir fahren durch ein Fluss-Oasental Richtung Küste und treffen dort wieder auf die Panamerikana. Sie schlängelt sich reizvoll die Felsenküste rauf und runter – mit kriechenden LKW und ungewöhnlichen Transportern.

Alpaka auf PickupUnser Tagesziel ist Puerto Inca. Bis heute sind die Ruinen des Inca-Hafens erhalten. Von hier aus starteten Stafettenläufer, um innerhalb von 24 Stunden Fisch und Meeresfrüchte nach Cusco zu bringen. Unvorstellbar – etwa 360 km Luftlinie durch die Berge.

Puerto Inka Puerto Inka 2So sahen die Vorratskammern aus, tiefe gemauerte Löcher im Boden:

Vorratskammer Inka

Peru: Cañon de Colca (12.08.15)

Auf einer kleinen Bergpiste fahren wir Richtung Cañon de Colca.

Fahrt zum ColcaRichtung ColcaWir sehen die ersten Vicuñas, wildlebende Lamas.

VicunasMichael und Annkathrin finden auch einen Viscacha.

LangschwanzhaseNach der Bergpiste treffen wir auf Asphalt und überwinden unseren ersten hohen Pass.

GPS 4879mEntlang der Straße sind Lama- und Alpakaherden, die Tiere sind mit Wolle an den Ohren farblich markiert.

Lama Lama 2AlpakaAlpaka schautDer Río Colca hat über Millionen von Jahren eine tiefe Schlucht in die Berglandschaft gegraben. Sie ist flankiert von terrassierten Berghängen, auf denen Kartoffeln, Mais, Bohnen und anderes Gemüse angebaut wird. Diese Terassenhänge mit ihren künstlichen Bewässerungskanälen gehören zu den spektakulärsten in Peru. Schon lange vor den Inka haben die Bewohner das Land hier auf diese Weise bewirtschaftet.

Fahrt  zum Colca 2TerassenfeldbauUnser Zwischenziel ist der Cruz de Condor. Hier hat man einen fantastischen Blick in die tiefe Schlucht und wir sehen tatsächlich einige Condore, die sich majestätisch die Schlucht hochschrauben.

Canon de ColcaCondorCondor totalCondor 2Am späten Nachmittag beeilen wir uns, der Piste weiter zu folgen, um akzeptable Camphöhe zu erreichen. Die Höhenanpassung in Peru ist nicht ganz leicht zu bewerkstelligen und wir haben im Vorhinein passende Camppunkte ausgewählt. Wir schlafen auf etwa 3200 m in einem Kakteenfeld.

hinter Colca